30/05/2011

Aufwertung für ein unterschätztes Möbelstück //

Endlich kann sich die Garderobe sehen lassen: In Unternehmen und Privathaushalten, aber auch bei architare selbst wird der Garderobenbereich neu gestaltet

Die Garderobe ist viel mehr als ein Kleiderständer. Sie bestimmt den ersten Eindruck, den Besucher von den Räumlichkeiten bekommen. Sie ist eine Art Visitenkarte des Hauses. Umso erstaunlicher, dass dieser Bereich bisher oft als reiner Funktionsbereich behandelt und damit vernachlässigt wurde. architare stattet nun seine Garderobenkojen mit den Objekten der Firma Schönbuch aus. Erstaunlich an ihnen ist nicht nur ihr Formenreichtum, sondern auch die Vielfalt der eingesetzten Oberflächen und Farben. Mattes Nussbaumholz beispielsweise bei Fold oder unsichtbar geschweißtes, dünnwandiges Aluminium wie bei Match, das aus zwei Grundelementen besteht und von Jehs + Laub entworfen wurde. Rund geht es bei Pipe zu. Schönbuch bietet die pfeifenförmige Hängegarderobe in vielen Farben an – von Kieselsteingrau bis Tomatenrot. Der junge Designer Stefan Diez, hat für Schönbuch Dice entworfen: ein Garderobenprogramm aus lackierten Wänden mit stoffbezogenen Fronten, dessen Einzelteile sich im Baukastenprinzip völlig frei zusammenstellen lassen.

Links: Dielenprogramm match / Design: Jehs + Laub. Rechts: Dielenprogramm Dice / Design: Stefan Diez

Garderobe Pipe / Design: Carmen Stallbaumer